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Fahrbericht: Lancia Ypsilon Momo
Graffiti


wie ein Graffiti an einer weißen Wand sticht der Lancia Ypsilon aus der Menge der rundgelutschten Kleinwagen hervor. Wir hatten den Ypsilon Sport als Momo Design im Fahrtest.








Herausstechen lässt den Ypsilon vor allem die zweifarbige Lackierung. Das graphitfarbene Dach, das im selben Farbton in die Heckklappe des Fastbackmodells übergeht, hat schon was. Von Vorne prägt den Kleinen ein freundliches Gesicht, das durch den Lufteinlass unter dem spatenförmigen Lancia Grill zu grinsen scheint.
Der Heckabschluss mit seinen hellgefärbten Schlussleuchten und einer brünierten Leiste passt gut zu der dynamischen Seitenlinie, auch diese natürlich farblich abgesetzt. Schick auch die Leichtmetallfelgen mit 12 Doppelspeichen in zwei Farbtönen. Statt Chrom verwendet man beim Ypsilon brünierte Teile, was dem ganzen einen edlen Touch verpasst.
Der Innenraum wirkt sportlich elegant, auch hier herrscht das Gesetz der zwei Farben weiter vor. Dunkle Töne wechseln sich mit hellem Chromfarben ab. Die bequemen Sitze sind in Leder und Alcantara in zwei weichen Grautönen gehalten. Gut zur Hand liegt der Schalthebel hoch in der Mittelkonsole über dem die Instrumente thronen. Auch diese in eher elegantem als sportlichem Stil.
Die Bedienung gestaltet sich einfach und intuitiv.
Doch genug der „Schönheiten“, wie fährt sich der Ypsilon den. Nun, wie es sich für einen Kleinwagen gehört recht flink und handlich, etwas sehr sportlich aber die Abstimmung, die Gemeinheiten der Straßenbauer werden doch ziemlich deutlich an den Popometer übergeben. Natürlich gehört Lancia zum Fiat Konzern und so ist auch der obligatorische Knopf für den Citymodus der Servolenkung vorhanden und ist er gedrückt, eine leichtgängige Lenkung für Einparken und für die Stadt vorhanden. Ab 40 Km/h schaltet diese dann automatisch wieder in den normalen Modus und die Lenkung wird wieder sportlich direkt und zielgenau.
Richtig Spaß macht der 1.3 Multijet Diesel mit 90 PS. Er ist laufruhig und für einen Diesel leise, zieht ohne erkennbares Turboloch von unten heraus gut durch und lässt sich ohne Murren auch im fünften Gang durch die City Rollen. Wo so mancher Pumpe-Düse Motor vergleichbarer Konfiguration mangels Drehzahl brutal den Dienst verweigert, zieht der Lancia zwar etwas brummig aber unbeirrt seine Bahn.
Das Fünfganggetriebe ist gut abgestimmt und lässt sich knackig und souverän schalten. Der gesamte Antriebsstrang ist doch sehr harmonisch und das ist bei der Fahrt recht angenehm. Klar ist der Ypsilon mehr der Cityflitzer als das ultimative Reisefahrzeug, dennoch macht er auch auf längeren Strecken Freude. Die Fahrgeräuschentwicklung hält sich in Grenzen und auch bei hohem Tempo bleibt er ruhig, also nicht das bekannte Lärmen manch anderer Kleinwagen, wenn man denn mal schnell fährt. Wer schnell fährt braucht auch gute Bremsen, und die hat der Lancia, sie lassen sich sehr gut dosieren und packen fest zu. Die Lichtausbeute der Scheinwerfer ist gut und leuchten die Straße gut aus.
Einen Riesenkofferraum wird ja wohl niemand von einem Kleinwagen erwarten, doch er ist im Mittel des Segments angeordnet und durch die umklappbaren Rücksitze auch mal einer größeren Aufgabe gewachsen.
Unser Testfahrzeug war mit dem optionalen Blue&me System ausgerüstet. Es bietet eine Verbindung zum Handy an, die sich schnell installieren läst und eine sehr gute Sprachqualität bietet.
Der kleine Edelflitzer von Lancia ist ab 11.490 Euro als 1.2 Liter Benziner Ypsilon erhältlich. Unser Testwagen schlug mit 17.750 Euro zu Buche. Ach ja, Treibstoff braucht er natürlich auch, da hat er sich mit 5.3 Litern in Testverbrauch vornehm zurückgehalten.
HJE/ Automagazin24.de













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