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Kontaktaufnahme: Lancia Delta
Der Lanzenträger

Vom Lanzenträger zum Technologieträger. Der neue Lancia Delta darf alles was innovativ und neu ist im Fiatkonzern nun zu den Kunden transportieren. Er soll die Brücke schlagen vom ersten Alfa 12 Hp über den Stratos und den Delta Integrale hin zur Moderne. Ein neues Logo ziert auch selbstbewusst den Delta.









Lancias Presseleute schwärmen von der „Italianita“ , von Stil und Dynamik. Gut, Stil hat er, wahrscheinlich wird die Form sehr polarisieren, aber das hat man auch schon bei anderen Marken und Modellen erlebt. Auf alle Fälle wird der Delta auch dem immer noch gefallen, der sich an sein extravagantes Aussehen gewöhnt hat, was sicher nicht bei allen „Extravaganten“ der Fall ist, die doch allzu schnell langweilig werden. Mir hat er gefallen und nach dem Entern durch die Fahrertür ging das Gefallen weiter. Hübsch das Innere des Delta, gefällig und an „Premium“ erinnernd. Aber der Hauptgrund den Delta rund um den Feldberg und auf ihn rauf zu bewegen war doch ihn zu „erfahren“.
Motorisiert war das Testfahrzeug mit dem bis dato stärksten Benziner, dem 1.4 T-Jet mit 150 PS. Der Motor ist durchaus ausreichend um die Dynamik des neuen Delta zu erleben. Das präzise und leicht zu schaltende 6-Gang Getriebe hat immer einen passenden Gang für die jeweilige Fahrsituation zur Hand, wenn auch die Fahrstrecke auf den Feldberg rauf selten die hohen Gänge forderte. Die Bremse ist vertrauenserweckend und wurde bei der Abfahrt auch ganz gut gefordert, ohne irgend ein Nachlassen erkennen zu lassen. Zielgenau die Lenkung, die auch über die Fiat typische City Funktion verfügt. Der Delta folgt durch enge Kurven willig den Befahlen seines Fahrers. Übertreibt man es greift das Esp sanft regelnd ein und hält die Fuhre auf Kurs. Es macht also Freude den Delta zu bewegen, zumal er auch trotz mal hohen Drehzahlen leise bleibt. Dafür verantwortlich die sehr gute Geräuschdämmung, die im Dach sogar über eine Wabenstruktur unter dem Dachhimmel verfügt um die Geräusche zu dämmen. Störend war für mich nur die A – Säule, die im Sichtfeld beim Abbiegen recht störend wirkt. Auch spiegelt sich das Material der Innenverkleidung der A – Säule in der Windschutzscheibe, was für eine zusätzliche optische Verbreiterung im Sichtfeld sorgt.

Noch ist das Baby nicht ganz fertig, es kam nach nur 15,5 Monaten Entwicklung zur Welt, aber das ist man auch von anderen Herstellern nicht anders gewohnt. Der Marktstart in Deutschland erfolgt am 5.9. und da sind noch nicht alle Features und Motoren erhältlich. So fehlen auf Motorenseite noch die Highlights wie der 1.9 Twinturbo mit 100 PS Literleistung und somit 190 PS. Wichtiger als die PS ist bei diesem Biturbo aber das Drehmoment, das durch die Schaltung der Turbos schon bei 1250 U/min 300 NM beträgt und dann ab 2000 U/min 400 NM. Dies erreicht man durch den kleinen Turbolader, der schnell anspricht und erst ab 2000 U/min dann den großen Turbolader mitnimmt und sich bei hoher Drehzahl dann dezent in den Hintergrund bewegt. Mit Spannung erwarten wir diesen Motor, ebenso den Benziner mit dann 200 PS. „Ready to use“ ist allerdings der neue 2.0 Multijet mit 165 PS und der geht ebenfalls richtig gut los.
Der propagierte Parkassistent wird auch noch folgen. Er soll bis Tempo 30 eine Parklücke ausspähen und dann mit bis zu 7 Km/h halbautomatisch einparken, das heißt, sie müssen nur noch Gas geben und bremsen, die Kurbelei am Lenkrad erledigt der Delta dann selbst. Das Lenkrad wird auch aktiv, wenn der Spurhalteassistent aktiviert wird. Überfährt man dann eine Linie ohne zu blinken, gibt das Lenkrad einen leichten Drehimpuls in die Richtung, in die der träumende Pilot bitteschön lenken sollte, wenn er nicht im Graben oder Gegenverkehr einschlagen will.
Die Ausstattungsliste des Lancia Delta liest sich fast so, wie die Aufpreis liste mancher Premium Hersteller, da ist von sieben Airbags samt Knieairbag über ein ESP der neuesten Generation bis hin zum Kurvenlicht alles drin, was man so braucht. LED Tagfahrlicht das adaptiv auf die Lichtverhältnisse reagiert und LED Rückleuchten sind natürlich auch als Serie inbegriffen. Die Liste der Sonderausstattungen glänzt durch humane Preise. Der Lancia Delta ist also echt eine Alternative zu Premium ohne Premiumpreise.
Platz hat man auch im Delta, der Radstand von 2700 mm spricht da schon für sich, dazu bietet er noch geteilt verschieb – und umklappbare Rücksitze. Selbst bei ganz nach hinten geschobenen Rücksitzen hat man noch 380 Liter Kofferraum zur Verfügung. Wir warten mit Spannung auf den ersten Testwagen um für sie den Delta zu erfahren. Wer sich einen zulegen will bekommt den 1,4 T-Jet mit 120 PS in der Argento Ausstattung ab sage und schreibe 19.990 Euro, das ist kein Sticker preis, sondern der Preis für ein gut ausgestattetes Mittelklasse Modell mit Hang hin zu Größerem. Ach ja, 5 Sterne gab’s auch noch im NCAP Sicherheits Crashtest, mit 34 Punkten für den Insassenschutz schon hervorragend.
Wir teilen die Hoffnung der „Lancistas“, dass dieses Auto ein Erfolg wird, verdient hat er es allemal.


HJE/ Automagazin24.de











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