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Fahrbericht: Lancia Musa
Musa? Wer?

Doch es gibt noch mehr Lancias außer den Ypsilon und den neuen Delta. Der Musa ist einer davon. Er war bis zur Einstellung des Fiat Idea sein edler Bruder. Lancia hat dem Musa ein Facelift verpasst und hält mit ihm die Stellung. Fiat hat ihn durch den Qubo ersetzt, den sie auch demnächst hier im Test erleben können.







Edel ist das Stichwort, wenn man den Blick durch und über den Musa streifen lässt.
Der Blick bleibt letztendlich an den schönen LED Rückleuchten am Heck hängen ehe man sich dem Innenraum widmet.
Dort wird man mit einer  Kombination aus braunem Alcantara und Leder empfangen. Der Modellschriftzug „Musa“ schmückt die Kopfstützen. Da ist es nur selbstverständlich, dass der Volant mit feinem Leder überzogen ist.
Aber der Musa ist nicht nur schön sondern auch praktisch und vor allem intuitiv zu bedienen.
Alle Lenkstockschalter liegen griffgünstig und geben keine Rätsel auf. Etwas gewöhnungsbedürftig ist hingegen die Platzierung des Kombiinstruments in der Mitte. Fährt man den Musa aber einen längeren Zeitraum, empfindet man diese Eigenheit sogar als Vorteil,  da die Instrumente so doch blickgünstiger liegen. Ein weiterer Vorteil ist, dass so mehr Platz für Fächer ist. Links und rechts auf dem Armaturenbrett sind Staufächer für allerlei Kleinkram angeordnet.
Das Jagdrevier des schicken Italieners ist überwiegend in der Stadt anzusiedeln. Flink huscht er um die Ecken. Beim Einparken hilft die City-Funktion der Servolenkung. Das Kurbeln geht schon mit dem kleinen Finger.
Auch die  gute Rundumsicht durch die leicht erhöhte Sitzposition erleichtert das Einparken und sorgt auch für guten Überblick im rollenden Verkehr.
Generell sind die Sitze sehr bequem, auch auf längeren Strecken konnten sie überzeugen.
Wer eine Babyschale mitführen möchte, dies am liebsten auf dem Beifahrersitz, kann sich über einen abschaltbaren Beifahrerairbag freuen. Auch das Einbauen eines Kindersitzes geht leicht von der Hand, alles ist gut erreichbar. Unsere Römer Babyschale saß schnell an ihrem Platz.
Das Fahrwerk mag jedoch gar keine kurzen Bodenwellen, da neigt es dann zum Stuckern. Bei höherem Tempo kann das auf Autobahnen aus Betonplatten schon recht unangenehm werden.
Der Kofferraum bietet reichlich Platz für Einkaufstüten und Getränkekisten.
Etwas nervig ist die USB Schnittstelle, hier wurde auf Krampf versucht, Microsoft Windows Media statt eine simple MP3 Anbindung zu integrieren. Nur nach langem klicken am Lenkrad findet man den gewünschten Titel, der schon fast ohne erkennbare Sortierung in den Untiefen des Sticks verschollen zu sein schien. Wer nun den Fehler macht und am Radio einen Titel wählen möchte, wird enttäuscht, das geht nicht! Das Ganze ist doch etwas konfus. Also doch lieber zur guten, alten CD greifen, dann kann auch das Bose System wieder auftrumpfen. Knackige Bässe, saubere Höhen so wünscht man sich das System in manch anderem Fahrzeug. Auf jeden Fall ist es ein Kreuzchen beim Bestellen wert.
Nun kommen wir zum Herz des Musa.  Über 4 Zylinder und  1,3 Liter Hubraum verfügt es und arbeitet nach  dem Selbstzünderprinzip. Der Musa  mobilisiert 66 KW bzw. 90 PS und schiebt damit ganz gut an. Klar ist er keine Rakete, jedenfalls außerhalb der Stadt. Bleibt man jedoch in urbanem Gefilde ist man gut motorisiert. Übertragen wird die Kraft über ein manuelles  5-Gang Getriebe, das mit ordentlichen Schaltwegen überzeugen kann. Auf der Autobahn wünscht man sich aber dann doch einen Gang mehr, da der Lärmpegel ab 150 km/h relativ hoch ist.
Wem das nicht reicht, der kann noch zum 1,6 Multijet Diesel mit 120PS greifen und wem die 90PS dann doch eher zu viel sind, für den  gibt es noch eine 70 PS Variante.
Allein 3 Dieselvarianten sind in einem Kleinwagen schon beachtlich.
Natürlich gibt es auch noch Benziner, jedoch nur zwei Varianten, wahlweise mit 77 oder 95PS.
Der Verbrauch lag zwischen 5 und 6 Litern pro 100 Km, gibt man sich etwas Mühe bekommt man sogar eine 4 vors Komma des Bordcomputers.
Ein Gang zum Lancia Händler um die Ecke könnte auf jeden Fall interessant sein und er freut sich bestimmt auch über jeden Besuch. Bei ersthaften Absichten sollten mindestens 15.250 Euro in der Brieftasche sein.









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