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Fahrbericht: Daihatsu Trevis
Freundlicher Bursche

Der Daihatsu Trevis grinst! Mit seinen freundlichen Augen und dem lächelnden verchromten Kühlergrill bringt er Freundlichkeit rüber und spricht damit vor allem die Damen an.





Der Cityflitzer mit den vier Türen, dem Dreizylindermotor (58 PS, 91Nm Drehmoment) und dem geringem Anspruch auf Parkfläche macht sich vor allem im urbanen Verkehr beliebt. Parklücken verlieren bei einer Länge von 3.40 und einer Breite von 1.48 Metern ihren Schrecken. Das Design des Trevis erinnert schon sehr an den Urmini und ist wohl auch so gewollt, obwohl er von der Seite Erinnerungen an das berühmt berüchtigte London-Taxi wachruft. Die Heckleuchten scheinen, ohne dies vertuschen zu wollen, direkt von neuen Mini zu stammen.

Verinnerlicht

Steigt man durch eine der fast im 90-Grad-Winkel öffnenden Türen ein und nimmt auf den schwach konturierten Sitzen Platz, haben auch groß gewachsene Menschen eine gute Kopffreiheit, den der Trevis bietet Platz nach oben. Leider nicht zur Seite. Da fehlt einfach die Breite. Der Griff zum Knie der Beifahrerin beim Schalten ist aber wohl eher gewollt als ein Versehen - so schmal ist er nun auch wieder nicht...
Überhaupt Schalten. Das Fünfganggetriebe ist zwar gut abgestuft, aber etwas von der widerspenstigen Art bei der Bedienung. Besonders der Rückwärtsgang lässt sich da schon mal bitten, doch einzurasten. Sonst sind die Schaltwege eher teigig als knackig.
Der Innenraum punktet zuerst mit seinem Armaturenträger, wenig und klar definierte Knöpfe, gut ablesbare Instrumente. Die weit nach vorne gerückte Frontscheibe lässt ein Kleinwagengefühl so gar nicht aufkommen. Einen I-Punkt an der passenden Stelle setzt das serienmäßige Momo-Sport-Lenkrad, mit dem man die ausreichend präzise Lenkung zielgenau bedient.
Auch die Federung verdient Lob. Gehandikapt von einem kurzen Radstand und schmaler Spur macht sie ihr Ding doch überraschend gut. Dafür lässt aber der Punkt Sicherheit doch Einiges an Kritik zu. Zwei Frontairbags sind zwar vorhanden, aber ein wirksamer Seitenschutz fehlt. Ebenso der Unfallverhinderer Numero Uno, das ESP fehlt. Der Trevis neigt zu heftigem Untersteuern und hebt dabei auch noch das kurveninnere Vorderrad. Das Einhalten des Kurvenradius ist da nicht mehr möglich. Auch die Bremse ist nur mittelmaß bei der Verzögerung.

Der Motor, der unter der Fronthaube werkelt, ist drehfreudig,,stellt Beschleunigung aber eher akustisch dar als auf der Uhr. Die Werksangabe von 12.2 Sekunden für den Spurt auf Tempo 100 konnten wir nicht so ganz bestätigen, hier lag er doch einiges darüber. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreicht er jedoch. Das Leergewicht von 836 Kilogramm, mit dem der Trevis, antritt macht sich aber beim Verbrauch bemerkbar. Im Durchschnitt liegt er im Test bei 4,2 Litern, wobei eine Vollgasfahrt auf der Autobahn schon auch mal über 8 Liter fordern kann. Aber diese Disziplin gehört eh nicht zu den Anforderungen, die man an so ein Auto stellt. Stadtverkehr ist seine Domäne und da fällt auch der raue Klang des Motors nicht weiter auf.

Einkaufskorb

Wenn vier Freundinnen gemeinsam zum Einkaufen fahren, ist der Trevis mit seinen 167 Litern Kofferraumvolumen doch sehr schnell am Ende. Also nur die beste Freundin einladen und die Rücksitze umklappen. Dann hat man, zwar mit einer Stufe versehen, doch 420 Liter zur Verfügung.

Fazit

Die Frauen werden ihn wieder lieben, alleine schon wegen seines Aussehens. 10.990 Euro sind für ihn nicht zu viel, den um Gleichwertiges in dieser Klasse zu finden, muss man schon suchen. Und vergessen Sie Ihre Uhr nicht, der Trevis macht zeitlos glücklich.
HJE



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