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Fahrbericht: Daihatsu Cuore Top

Quadrat mit runden Ecken

Der Daihatsu Cuore, sehr beliebt bei den Damen hat sein Kleid etwas verändert. Modebewusst muss man als Frauenliebling schon sein.








Der Daihatsu Cuore reduziert sich auf das wichtige im und am Auto. Zwar passt er in diese Zeit, aber er ist weder ein Hingucker noch ein Aufreißer. Dafür aber unendlich praktisch.
Frau wird seine 4 Türen zu schätzen wissen, Mann natürlich auch. Noch mehr dann den variablen Innenraum, denn der hat es in sich. Wenn man den Kofferraum zuerst öffnet fragt man sich wohin mit allem? Aber – die Rückbank ist verschiebbar ( 25,5 cm) und dann wird aus einem sehr großzügigen Abteil für die Passagiere im Rückraum ein sehr passabler Kofferraum. Klappt man noch die geteilt umlegbaren Rücksitzlehnen (60:40) nach vorne bringt man doch erstaunliche Mengen in nur 3, 47 Metern Fahrzeuglänge unter.
Wir hatten die Version Top im Test, der Dreizylinder Benzinmotor mit 70 PS Leistung und 94 Nm Drehmoment begnügt sich mit Normalbenzin und hat Euro4.
Die Leistung reißt wohl keinem vom Hocker, reicht aber in der City doch zum passablen Vorwärtskommen. Die unteren drei Gänge des exakt zu schaltenden Fünfganggetriebes sind auf einem Niveau abgestimmt, das bei fleißigem Schalten ein gutes Vorwärtskommen ermöglicht. Erst ab dem Vierten Gang macht sich dann das Fehlen von PS bemerkbar. Lange Autobahnsteigungen dauern dann auch lange.
Obwohl der Cuore ja der typische Cityflitzer ist, lässt es sich auch auf längeren Strecken aushalten mit ihm. Ist die Fuhre in Schwung geht es auch ganz zügig voran. Auf den Sitzen kann man auch einige Stunden aushalten, ohne dann kreuzlahm auszusteigen. Der Cuore beschleunigt in 11,1 Sekunden auf 100 Km/h und erst bei 160 Km/h ist Schluß, obwohl wir mit GPS Messung des Garmin Nüvi Navigationsgerätes 171 Km/h messen konnten. Tachostand dabei 182 Km/h. Der Tacho eilt über den gesamten Bereich ca. 9 Km/h vor.

Das Innere des Cuore präsentiert sich aufgeräumt und auch ganz ansehnlich. Klar hat man hier nicht die Qualität eines Premiumherstellers, aber doch recht nett gemachte Hartplastik. Sauber verarbeitet und passgenau. Mutter Toyota hat hier kräftig mitgemischt, was zum einen den Vorteil eines Knieairbags für den Fahrer beinhaltet, zum andern aber auch die etwas umständliche Bedienung von Instrumentenbeleuchtung und Bordcomputer.
Eine Traktionskontrolle ist Serienmäßig an Bord, beim Stabilitätsprogramm aber muss man bei der Bestellung einen Haken machen und den auch mit 750 Euro berappen. Dies allerdings nur bei der Ausstattungslinie Top, bei der Normalausführung für 8990 Euro ist ESP nicht zu haben. Schnäppchenjäger leben also unsicherer, dann auch den Aufpreis für die Kopfairbags von 450 Euros können sie sich sparen, es gibt sie nur fürs Topmodell. Den Komfort mit Automatik zu fahren muss man bei beiden Modellen mit 1000 Euro büßen.

Fazit: Ein sehr praktischer Cityflitzer, der sich in der Topausstattung auch durchaus für den Aufkleber Abi 200? Eignet, wenn den der Spender noch das ESP drauflegt.
HJE/Automagazin24.de













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