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Fahrbericht Alfa Romeo 159 1.9 JTDm
Alfa lebt !und wie!

Mit dem neuen 159 hat die Marke wieder ein Modell im Portfolio, das die Herzen der Alfisti höher schlagen lässt. Mancher betrachtet ja sein Auto als reines Transportmittel, also als Mittel zum Zweck. Viele aber möchten neben der Erfüllung der banalen Transportaufgabe auch noch etwas anderes - die Freude an der ja nicht gerade billigen Anschaffung.






Die vermittelt der Alfa Romeo 159 doch allen, die automobilen Reizen nicht völlig verständnislos gegenüberstehen.
Der gekonnte " böse Blick" der Frontpartie, erinnert an den Blick, den der strenge Lehrer über seine Klasse schweifen lässt. Nicht unangenehm aber zur Vorsicht gemahnend. Lassen wir nun den Blick schweifen, bleibt er an den Seiten hängen in denen sich feminine und maskuline Elemente zu einer fast vollkommenen Symbiose mischen.Einfach schön. Auch die Heckpartie ist durchaus als gelungen zu bezeichnen.

Motor

Ob der Blick unter die Motorhaube Freude auslöst liegt an der Einstellung des Betrachters. Wer hier die "bella macchina erwartet wird entteuscht sein, denn unter der Plastikabdeckung liegt triste Dieseltechnik die GM vermuten lässt, dabei ist doch der Diesel ein reines Alfa Romeo Gewächs. Die Plastikabdeckung vibriert im Standlauf wie eine Katze kurz vorm Sprung, und würde man sie weglassen, wäre das Standgeräusch um einiges leiser. Nun der 4 Zylinder Common Rail Diesel leistet 150 PS und liefert ein Drehmoment von 360 NM. Dies reicht um den Alfa gerade noch standesgemäß zu bewegen. Keine übermütigen Sprints aber auch nicht langweilig. Das Motorgeräusch ist im Innenraum durchaus angenehm und wenig aufdringlich. Rollt man gemütlich dahin, ist es sogar fast nicht existent. überhaupt der Innenraum.

Durchaus nobles Ambiente sorgt für Wohlgefühl, das nur die harten Sportsitze nach l?ngerer Fahrt trüben. Auch die Bezugsstoffe der Sitze sind ein Ärgernis, krallt sich doch jeder Krümel darin fest. Das Essen eines frischen Brötchens führt zu Staubsauger Orgien. Raucher mögen die Italiener wohl gar nicht. Im Heimatland des Alfas hat man sie ja sogar aus den Lokalen verbannt und so ist eine logische Folge die Platzierung des viel zu kleinen Aschenbechers. Dem während der Fahrt zu treffen ist fast unmöglich und so hat man entweder ein versautes Cockpit, oder man lässt das Rauchen sein. Kein Positivum für Menschen, die selbst bestimmen wollen wo's lang geht.

Fahrgefühl

Genug der Banalitäten, wie fährt sich denn der Alfa werden sie sich wohl fragen. Seien Sie beruhigt, schlicht und einfach gut. Das Alfa Lenkrad liegt gut in der Hand und die Lenkung gibt genügend Gefühl für die Strasse. Präzise und locker lässt sich der 159 durch den Verkehr und Kurven dirigieren. Das 6- Gang Getriebe ist zwar keines der Art, bei dem sich Gänge fast von selbst einlegen, aber bei konzentrierter Führung durch die Kulissen kann man die Gangwahl durchwegs zufrieden stellend erledigen. Auch Nachts bietet der Alfa dank Xenon Licht den Klaren Blick auf das Geschehen voraus.

Gegen beschlagene Scheiben hat der 159 sogar einen Sensor an Bord, der,erfühlt er die Neigung des Beschlagens, laut Betriebsanleitung sofort geeignete Aktionen einleitet. Ach ja, Kofferraum, den hat er natürlich auch. Zwar kommt der Verdacht nicht auf, hier den Klassenprimus vor sich zu haben, aber für normales Reisegepäck reicht er immer. Dumm nur, dass sich die Kofferraumklappe nur über die Fernbedienung oder von Innen öffnen lässt. Bauartbedingt ist die Kofferraumöffnung auch etwas spärlich ausgefallen. Dies erklärt wohl auch den doch etwas zögerlichen Eingang der Bestellungen, kommt doch demnächst der "Sportwagon" auf den Markt. Hier hatten sich schon beim Vorgänger 70% der Kunden für den Kombi entschlossen.

F?r die Navigation verwendeten wir einmal den Navman I550 und den Falk Myguide 7700. Mit dem Falk Navigator hatte man vor allem bei Tunneldurchfahrten den schnelleren Rechner an Bord.












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