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Fahrbericht: XKR
Die Trompeten von Jericho

Vier an der Zahl ragen aus dem Heck des Jaguar XKR. Sie können, genau wie echte Trompeten, vom sanften bis zum  mauersprengenden Sound produzieren. Dem Kenner verraten sie, was da unter der Motorhaube schlummert....von Hans Jürgen Eibel




Über Konkurrenz in diesem Umfeld zu reden würde fehl am Platz sein, denn egal welchen der Supersportwagen man entgegen stellt, jeder von diesen, hat genau wie der Jaguar, seinen eigenen Charakter und auch so seine eingeschworene Fangemeinde. Und ob man nun auf Porsche, Ferrari, Audi oder den Lambo steht und ihn doch nicht kaufen kann oder will, ist nun mal Geschmackssache. Mit dem Kaufen sieht es allerdings nicht ganz so schlecht aus beim Jaguar. 201,96 Euro muss man da pro PS  hinblättern, sprich bei 510 PS rund 103.000 Euro. Die 600 Nm Drehmoment gibt’s dann kostenlos dazu.
Ziemlich konkurrenzlos in dieser Kategorie.

Ein Traum in Leder und Holz, gepaart mit geschmackvollen Alu-Applikationen ergibt einen Innenraum, aus dem es einem schwer fällt wieder auszusteigen - aber leider ist auch die längste Reise einmal zu Ende.
Das Reisen zum Vergnügen wird, dafür sorgt auch die überzeugende Performance, die er XKR zu bieten hat. Bei ihm ist nicht die feste Hand gefragt um ihn zu zügeln, das erledigen die elektronischen Helfer. Das sehr feinfühlige ESP lässt schon mal einen Heckschwenk zu, wenn man aus einer Kurve heraus zu früh und zu fest auf das Gaspedal tritt, fängt ihn allerdings auch ganz gekonnt wieder ein. Macht richtig Laune, das zu provozieren. Tritt man mal voll durch, gibt es aber schon gewaltigen Druck auf die Rückenpartie, den dann schießt er los, wie besagte Katze, der man auf den Schwanz getreten hat. Allerdings zeigt er dabei nicht die Krallen, sondern beschleunigt bei freier Autobahn, wie an einem Gummiband gezogen sehr flott. Die Geräuschkulisse die dabei den 4 Endrohren entweicht, ist schon erschütternd für die Überholten. Die 100 Km/h Marke wird nach 4,9 Sekunden passiert und dann geht es zügig weiter bis zur, leider limitierten, Endgeschwindigkeit. Warum man ihm bei 250 Km/h elektronisch die Kehle zudrückt, ist wenig verständlich, denn die Brembo Bremse und auch das Fahrwerk hätte mehr, sicher im Griff. Aber gut, man muss ja nicht alles verstehen.

Ein Sahnestück ist die Automatik, die blitzschnell die Gänge wechselt und das ohne fühlbare Zugkraftunterbrechung und ohne Schaltrucke, egal ob im Normal- oder Sportmodus. Natürlich kann man die Gänge auch über Schaltwippen am Lenkrad wählen.
Wenig Wahl lassen allerdings die Platzverhältnisse auf den beiden Rücksitzen. Sie haben doch mehr Alibifunktion als puren Nutzen, sieht man einmal vom vergrößerten Kofferraum bei umgeklappten Lehnen ab. Als Mitfahrgelegenheit für Erwachsene bietet man sie jemanden immer nur einmal an. Der Kofferraum selbst bietet mehr als ausreichend Platz für das Urlaubsgepäck und selbst wenn die Allerliebste den halben Kleiderschrank braucht, siehe Rücksitzlehne.
Natürlich hat der XKR auch sonst alles an Spielereien zu bieten, was „State oft he Art“ ist und das Fahren angenehm macht.

Wer also Lust auf einen bequemen Supersportwagen und das nötige Kleingeld in der Portokasse hat, hin zum Händler, zumal der Jaguar mit 14,5 Litern pro 100 Km im Testverbrauch weit unter dem erwarteten Verbrauch lag.
HJE
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