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Fahrbericht: Mini Cabrio John Cooper Works
Minimax

Nein mit einem Feuerlöscher hat die Überschrift nichts zu tun, wenn auch das Mini Cooper Cabrio by John Cooper Works in diesem Farbton durch die Straßen fegt. Sofern der Fahrer es will........von Hans Jürgen Eibel






Der Mini mit dem maximalen Fahrspaß, so würde ich das schnuckelige Kabrio bezeichnen. Nicht zuletzt wegen der elektrisch wegfaltbaren Stoffmütze, hat das Kabrio noch mehr Vergnügen zu bieten als sein geschlossenes Pendant. Über den praktischen Nutzen, den der Mini mit den Rennwagengenen zu bieten hat, kann man streiten, muss aber nicht, wenn man die Bezeichnung „Spaßauto“ akzeptiert.
Das ist er, ein Auto, das mir sehr viel Lust bereitet hat, wenn auch wegen der Jahreszeit, der Zähler für die Stunden die offen gefahren wird, keine wesentlichen Fortschritte zu verbuchen hatte.
Klar habe ich ihn auch mal kurz offengefahren und mir den Klang der aus dem Auspuff dringt, ungefiltert um die Ohren knallen lassen. Schon satt, was so ein Vierzylinder Rennmotor für eine Klangkulisse bietet. Natürlich hat er noch mehr zu bieten als nur Klang. 211 PS sprechen bei dem Gewicht des Cabrio (1305 Kg) schon eine deutliche Sprache, die auch in Taten umgesetzt wird. Gerade mal 6,9 Sekunden vergehen, bis der Mini aus dem Stand die 100 Km/h Marke passiert. Voll beschleunigen heißt beim Mini aber auch das Lenkrad festhalten. Der enorme Antritt zerrt an der Lenkung, aber ich konnte ihn locker bändigen. Bis in den 3ten Gang des sportlich zu schaltenden 6-Gang Sportgetriebes, droht er durchzudrehen, wird aber sehr feinfühlig vom ASR eingebremst. Das elektronische Sperrdifferenzial an der Vorderachse sorgt für einen Gripp beim Beschleunigen, den man sonst nur von einem Hecktriebler  erwarten darf.

Das macht auch Spaß bei der Kurvenhatz, ein kurzer Ruck am Lenkrad beim Einlenken, sorgt für einen leichten Heckschwenk und dann beherzt aufs Gas und schon driftet man durch die Kurve. Dies ist allerdings nur den Könnern am Lenkrad zu empfehlen. Aber auch ohne solche Spielereien macht es Freude mit dem Mini um die Ecken zu wieseln und sich den Seitenführungskräften, die das Fahrwerk imstande ist aufzubauen, hinzugeben.

Dass der Mini nicht soft wie ein 7er BMW abrollt versteht sich schon aus seiner Konzeption heraus. Trotz der mehr rennsportlich ausgelegten Abstimmung, bleibt das Federungsverhalten im erträglichen Bereich.

Klasse auch das Verdeck, das sich elektrisch öffnen lässt. Webasto hat hier eine Konstruktion geliefert, die in der ersten Phase des Öffnens ein klassisches Schiebedach in Funktion setzt, erst wenn man weiter auf Öffnen bleibt wird das Verdeck ganz geöffnet und legt sich wie eine Halskrause auf das Heck des Mini. Hier kommt auch dann der Wermutstropfen zum Vorschein, denn die Sicht nach Hinten wird schon etwas mehr als bescheiden. Aber solche Kleinigkeiten verzeiht man ja dem Mini gerne, wie auch seine gewöhnungsbedürftige Bedienung über Kippschalter in Dachkonsole und am Armaturenbrett. Verzeihen muss man ihm auch die Platzverhältnisse im Fond und im Kofferraum, selbst ein Getränkekasten stößt da schon an die Grenzen der Beladung.

Ein Auto das einfach nur Spaß macht, die Frage nach dem Sinn der Sache muss dahinter zurücktreten. Wer sich den Spaß gönnen will sollte mal mindestens 31.350 Euro mit zum Händler nehmen, ein wenig mehr kann nicht schaden, denn die Aufpreisliste hat es in sich.  Nicht selten stehen dann  so knappe 40.000 Euro zu Buche. HJE
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