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Fahrbericht: Terios 1.5 Top S 4x4
Ich könnte wenn ich wollte
SVU-Modelle sind schwer im Trend und auch die fernöstlichen Autohersteller ziehen da mit. Es ist schon verwunderlich wie viele Leute plötzlich ins Gelände wollen. Doch sieht man dort kaum jemanden fahren. Nein, die SVU-Modelle erobern die Straßen, frei nach dem Motto: Ich könnte, wenn ich wollte. Der Terios von Diahatsu schließt sich diesem Motto an und so können sich auch Leute mit keinem schweren Geldbeutel ein SVU-Modell leisten..von Melani Köhler.






Er ist schon schön anzusehen, der Terios, bullig, aber nicht zu aggressiv. Die Linienführung wirkt harmonisch und doch dynamisch. Im Innenraum erwartet einen viel Platz. Auch große Leute haben genug Bein- und Kopffreiheit. Die Sitze sind zwar bequem, bieten aber nicht allzu viel Seitenhalt. Gut, sportliches Fahren ist mit dem Terios sowieso nicht wirklich drin. Dafür ist das Fahren an sich eine komfortable Sache. Durch die höhere Sitzposition hat man eine schöne Sicht und Übersicht auf das Straßengeschehen. Da sieht man mehr, als mit einem Auto, das auf der Straße klebt. Die Instrumente sind übersichtlich und praktisch. Man(n), und auch Frau, findet sich leicht zurecht. Das ist für uns Frauen ja immer besonders wichtig, dass wir uns einfach in ein Auto reinsetzen und losfahren können und sofort wissen wo wir was finden. Wir lesen einfach keine Gebrauchs- oder Betriebsanleitungen  – auch nicht vom Auto.

Der Kofferraum ist groß genug für große Familieneinkäufe, Kinderwagen, oder große sperrige Dinge. Mit nur ein paar Handgriffen, die auch die zierlichste und schwächste Frau selber auf die Reihe bekommt, lässt sich das Kofferraumvolumen von 380 l auf beachtliche 1500 l erweitern. So wird aus dem SVU ein kleiner Transporter. Auch nicht schlecht. Auch der Kofferraum befindet sich auf einer angenehmen Höhe, so dass es kein Reinbuckeln und Rumhieven gibt. Wo wir schon mal bei Familie und Kindern sind, der Kindersitzeinbau geht easy und rückenschmerzfrei von der Hand. Auch die Kleinen haben in ihren Sitzen genug Beinfreiheit. Die Qualität des Innenraus ist ganz passabel, besonders in Anbetracht des Preises.
Nun ist der Terios aber nicht nur dafür gemacht um beladen zu werden und um darin zu sitzen, sondern auch und vor allem um damit zu fahren. Eins vorweg, er fährt!  Leider ist er mit seinen 105 PS etwas schwach auf der Brust. Der Abzug ist etwas müde, und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei
erkämpften 160 km/h. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 9,5 Litern auf 100 km. Gut, fährt man viel in der Stadt und wenig Überland und Autobahn bringt man 8,9 Liter zustande. Hier fehlt ihm ganz eindeutig ein 6. Gang.
Souverän schlägt sich der Terios in der Stadt. Er passt mit seinen gut 4 Metern (4,06 m um genau zu sein) schön in die gängigen Parkplätze. Und dank der erhöhten Karosserie verliert man auch den Überblich dabei nicht. Die Servolenkung ist geschwindigkeitsabhängig und somit ist der Terios trotz seiner Bulligkeit doch sehr wendig. Mit dem Allradantrieb könnte man, wenn man wollte, auch problemlos durch Schnee, Matsch und Wald pflügen. Das bevorzugte Gebiet des Terios wird aber wohl doch der Großstadtdschungel bleiben.
Den ganzen Spaß gibt es ab 16.490€ bis zum Top-Modell von 22 990 €.
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