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Fahrbericht: Legend
All Inclusive

Seit langem will Honda in der gehobenen Mittelklasse mitmischen, doch deren Flaggschiff, der Legend, verkaufte sich zuletzt, wie Hondas Pressechef Alexander Heintzel einräumte, nur noch in homöopathischen Dosen. Mit einem Rund-um-Sorglos-Paket geht Honda hierbei zum Angriff über und bietet den Legend zum Fixpreis von 54.600 €, mit allem drum und dran an, was das Fahren und Mitfahren komfortabler macht....vonMelanie Köhler.






Ausgestattet ist der Honda Legend mit so ziemlich allen erdenklichen technischen Errungenschaften, die der Markt momentan hergibt, und auch das Design ist nicht das schlechteste. Die fünf-türige Stufenheck Limousine hat zwar eine Länge von knapp 5 Metern, kommt aber bei Weitem nicht so wuchtig daher. Angepasst an das europäische Design passt er nun auch gut in unser Straßenbild. Gott sei Dank sind auch die Instrumente nicht so futuristisch wie im Civic, sondern eher klassisch im runden Design. Kein Geblinke, keine Schaltpunktanzeige, die bei einem Automatik-Getriebe auch etwas fehl am Platze wäre, keine Öko-Anzeige, sondern nur klassische runde Instrumente. Das ganze auch noch schön übersichtlich – wunderbar! Wo wir schon mal beim Innenraum sind, bleiben wir auch gleich dabei. Der ist sehr edel und klassisch gehalten. Lederausstattung und poliertes Holz an den Armaturen sorgen für eine angenehme, luxuriöse Atmosphäre im Wagen. Die Vordersitze sind elektrisch zu verstellen, wie so vieles im Legend. So auch das Lenkrad, die Außenspiegel und das Glas-Schiebe-Dach. Man sitzt angenehm und sehr bequem, da freut man sich auch auf längere Fahrten. Das Platzangebot ist großzügig, vorne, wie auch hinten. So macht Reisen Spaß.
Das Multifunktionslenkrad und die restlichen elektronischen Bedienelemte lassen keine Fragen offen, sind übersichtlich, leicht für den Fahrer zu erreichen und easy im Handling. Die meisten davon sind über einen großen runden Knopf einzustellen. Ja genau, das kennt man bereits von anderen Marken. Ausgestattet ist der Legend dabei mit Tempomat, Abstandsradar, ABS, Bremsassistent, ESP, einer Rückfahrkamera, aber leider mit keinem PDC, Klimaautomatik, Sitzheizung und -kühlung, einem vortrefflichem Soundsystem etc. und das alles ohne Aufpreis. Auch der Kofferraum ist mit 452 Litern groß genug.
Man fährt nicht im Legend, man gleitet über die Straßen. Der spezielle Allradantrieb und das komfortabel eingestellte Fahrwerk sorgen dafür, dass sich der Legend so gut wie jeder Fahrsituation anpasst und so wenig Fahrbahnunebenheiten für die Insassen spürbar sind. Der 3,5 Liter-V6- Motor und die knappen 300 PS, 295 um genau zu sein, sorgen zwar für einen guten Abzug, aber man hätte etwas mehr erwartet. Dafür läuft er schön ruhig und vibrationsarm. Naja, man kann nicht alles haben und zwei Tonnen Gewicht müssen eben auch erst mal bewegt werden. Von 0 auf 100 Km/h ist der Legend in 7,3 Sekunden, der durchschnittliche Verbrauch liegt bei 13,8 Litern und bei 250 Km/h ist Schluss mit lustig, das ist nämlich die Höchstgeschwindigkeit. Das Automatikgetriebe schaltet zuverlässig und sanft. Will man etwas sportlicher Fahren hat man die Möglichkeit den Wahlhebel auf S (= Sport) zu stellen, oder einfach manuell an den Schaltwippen selber rauf und runter zu schalten.
Eigentlich hat der Honda Legend alles was ein gutes Auto braucht, Komfort, eine sehr gute Automatik, ein hervorragendes Sicherheitsangebot, eine Serienausstattung, die sich sehen lassen kann, Fahrspaß, ein Design, das auch nicht von schlechten Eltern ist, und das alles zu einem Komplettpreis, bei dem das Preis-Leistungs-Verhältnis super ist. Und doch wird er es schwer haben, denn das Image, der deutschen Marken, mit dem sich auch der Käufer identifiziert, ist hier zu Lande in vielen Augen unantastbar.
MK

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