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Fahrbericht: Alfa Romeo 147 Quadrifoglio Verde
Italian Dress

Sie können es einfach die Jungs von Alfa Romeo. Egal welches Modell man betrachtet, eins haben sie alle gemeinsam – sie sind schön. Auch der 147 den wir als Diesel im Test hatten macht da keinen Unterschied.






Steigt man in den Quadrifoglio Verde ein, wird man von einem sportlich elegantem Ambiente in Empfang genommen. Schwarzes Innenraumdekor, aufgelockert durch rotes Leder für die Sportsitze und die Applikationen an den Türen ergibt eine Atmosphäre in der man sich einfach wohl fühlen muss.

So lässt auch die Haptik keinerlei Kritik zu, hier kann sich der Alfa ohne Weiteres mit den deutschen Premiummarken messen. Die Verarbeitung liegt bei 95 %, Alfa eben, aber das verzeiht man dem Italiener, zumal es hier auch nur um dezente Knarzgeräusche bei sehr schlechten Straßen geht.

Schlechte Straßen sind auch das Stichwort, denn  beim Quadrifoglio Verde ist serienmäßig ein Sportfahrwerk verbaut.
Da haben es die Alfa Romeo Ingenieure dann doch etwas übertrieben, so werden sämtliche Fahrbahnzustände anscheinend ungefiltert an die Passagiere weiter gegeben und so hoppelt man über Autobahnen aus Betonplatten wie die „Tiefer, Breiter,Härter Fraktion“.
Wen das nicht stört, der kann sich über sehr zackiges Einlenkverhalten und satte Straßenlage freuen.
Alfa nennt das System Q2.

Verstärkt wird das durch eine direkte Lenkung vom Stil eines Zuffenhausener Sportwagens.
Optisch wird die Sportlichkeit des Modells von der Alupedalerie, Ledersportlenkrad  und den Sportinstrumenten unterstrichen. Außen werden die Blicke auf formschöne 18 Aluminium Felgen im typischen Alfa Design gelenkt.
Die Sitzposition des Fahrers ist tadellos, lediglich der Beifahrer kommt sich etwas vor, wie der sogenannte „Affe auf dem Schleifstein“. Grund hierfür ist die mangelnde Höhenverstellung des Beifahrersitzes, da schafft die Aufpreisliste -die eher kurz gehalten ist - Abhilfe.

Die Hinterbänkler sind auch in der 3-türigen Variante noch mit genügend Platz gesegnet, für den Zustieg braucht man auch kein Verrenkungskünstler zu sein.
Der Kofferraum sollte auch den Ansprüchen an ein Auto dieser Klasse gewachsen sein.

Für unseren Fahrbericht fuhren wir den 147 als 1.9 JTDM 16 V mit 150 PS. Dieser Motor ist wie gemacht für den 147. Er zieht von unten heraus sauber hoch und lässt die Fuhre zwar mit Nachdruck, aber ohne brutales Vorwärtsreißen in Schwung kommen.  Um die Leistung ohne peinliches Durchdrehen der Vorderräder auf die Straße zu bekommen arbeitet vorne ein Torsen-Differenzial, somit ist maximale Traktion garantiert. Auffällig wird das bei schnellen Kurven, wenn man aufs Gas tritt zieht der 147 um die Kurve, vehementer als man es von einem konventionellem Fronttriebler gewohnt ist.

Mit dem knackig zu schaltenden Sechsganggetriebe  harmoniert die Leistungscharakteristik des Motors hervorragend und so geht es doch recht geschmeidig  in 8,8 Sekunden auf die 100 Km/h Marke und weiter bis zur Höchstgeschwindigkeit, die bei 208 Km/h liegt.
Der Verbrauch liegt bei verhaltener Fahrweise zwischen 6,5 bis 7,5 Liter, bei flotter Gangart können es aber auch knapp 9 liter werden. Ein Verbrauchswunder ist der Alfa 147 somit nicht, aber noch im Rahmen.
Das Vergnügen einen Alfa 147 fahren zu dürfen fängt bei 17.590,- Euro an, das Sondermodell Quadrifoglio Verde beginnt bei  24.030,- Euro.
KE/HJE 





 

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