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Fahrbericht: Fiat 500C
Sonnenbad inbegriffen

Im Praxistest der neue Fiat 500C, ein Cabrio der etwas anderen Art. Ein Spaßmobil für Singles und Pärchen, die sich mit dem Nachwuchs Zeit lassen wollen...von Hans Jürgen Eibel







Generationsübergreifend stellt sich der Fiat 500C dem Betrachter. Viele Senioren erinnern sich noch an den ersten Fiat 500, der im Jahre 1957 anno Domini das Licht der Welt erblickte. Zahllose Urlaubsreisen über den Brenner in Richtung Rimini und Lido di Jesolo wurden mit dem kleinen Kerlchen bewältigt.

Stilelemente, die den alten prägten, finden sich auch beim neuen Fiat 500C wieder.  So die stilisierte Stoßstange am Bug und natürlich das Stoffverdeck, das nach wie vor zwischen den Dachholmen den Blick nach oben und den Zustrom der Luft auf die Passagiere frei gibt. Heutzutage natürlich elektrisch betrieben hat es schon mehr Komfort zu bieten als damals  Besser gedämmt als im Ur-500er lässt es im geschlossenen Zustand leicht vergessen, dass man in einem Kabrio sitzt. Drei mögliche Öffnungsvarianten gestatten die Frischluftzufuhr sehr individuell zu gestalten. Als Schiebedach in der ersten Position, bis Spoiler kante in der mittleren Stellung und dann ganz auf, dabei legt sich die Glasheckscheibe auf die Kofferraumabdeckung. Also für jeden etwas, genau so wie die zigtausend Möglichkeiten der Individualisierung des Kleinen.  Bis Tempo 60 auch im Fahren zu bedienen, kann man auf das Wetter schon sehr geschickt reagieren.

Der 1,4 Liter Benziner mit 100 PS ist ein angenehmer Vorwärtstreiber, der hervorragend mit dem knackig zu schaltenden Sechsganggetriebe harmoniert. Der Sound ist kernig, aber nicht aufdringlich. Beim Durst hält er sich auch zurück und mit 6 Litern Super kann man recht zügig Cruisen. Wer’s eilig hat muss das Ausnützen der Höchstgeschwindigkeit von über 180 Km/h natürlich auch an der Tanke dann bezahlen, da laufen dann schon mal an die 9 Liter durch die Einspritzdüsen.

Gut man kann, muss aber nicht schnell fahren, ein Cabi dient ja meist dem Frischluft Vergnügen, wenn auch das Fahrwerk auch hohe Geschwindigkeit gut verträgt. Apropos Fahrwerk, das ist recht sportlich straff abgestimmt und könnte etwas mehr Komfort bieten.  Eine Sporttaste sorgt für mehr Bums beim Motor und eine direktere Lenkung.

Der Innenraum ist eine gekonnte Mischung aus Retro und Moderne. Das Rundinstrument ist etwas überlastet mit all seinen Anzeigen und bei Sonnenschein und hellem Licht kann man die Anzeige des Bordcomputers mangels Sichtbarkeit glatt vergessen. Das Lenkrad, wenn auch mit moderner Technologie zur Bedienung von Radio etc, ist im Retrodesign gestaltet. Unglücklich ist die Position des  Zündschlosses, zu nahe am Armaturenbrett  erfordert es einige Fingerübung um den Zündschlüssel zu drehen. Nervig ist auch der geringe Zwischenraum zwischen Sitzlehne und B-Säule, da lässt sich der Gurt schlecht greifen und hat man ihn erst mal ist zum Einfädeln in das Gurtschloss Sichtkontakt mit dem Selben nötig. Aber das sind Dinge, die man dem Kleinen gerne verzeiht.

Unsere mit rotem Leder bezogenen Sportsitze waren bequem und gaben guten Seitenhalt, der die Kurvenhatz recht positiv beeinflusst.

Wo beim Nouvo 500 der Motor saß, bietet der Neue nun einen zwar nicht allzu großen, aber durch Umklappen der Rücksitze erweiterbaren Kofferraum, der auch für das Urlaubsgepäck reicht.

Das integrierte transportable Navigationssystem ist vom Bildschirm her etwas zu klein geraten, sodass wir hier lieber auf ein Tomtom XXL zurückgegriffen haben. Aber so immer noch besser als keines.  Blue&me nennt Fiat seine Freisprecheinrichtung für das Handy, das mittels Bluetooth verbunden wird.

Die Sicht nach Hinten wird durch das ganz geöffnete Dach leider eingeschränkt, so dass die Parkpiepser hier recht hilfreich sind, den 500er auch in kleine Lücken zu zwängen.

Ein Spaßauto für die Stadt, mit deutlichem Kultpotenzial, das aber auch über Land eine recht gute Figur macht.
Zu haben ist der 500C ab  16.000 Euro.
HJE

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