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Fahrbericht: Alfa Romeo Spider 2.0 JTDM
Gezähmtes Temperament
Der Sommer steht vor der Tür und gibt es was Schöneres als mit einem sportlichen Roadster-Cabrio eine Spritz-Tour zu machen? Die Spritz-Tour darf auch gerne etwas länger ausfallen, wenn man in einem so schicken Auto wie dem Alfa Spider unterwegs ist. Seit März 2010 ist der Roadster nun auch mit zwei Diesel-Motoren auf dem Markt. Wir hatten die 2.0 JTDM 170 PS starke Version zum Alltagstest da. .......von Melanie Köhler.





Traditionell schick sieht er immer noch aus. Das hat Alfa beim Spider beibehalten. Der typische keilförmige Kühlergrill schiebt sich zwischen die sechs kleinen Frontscheinwerfer. Die Front sieht etwas aggressiver aus, als noch beim Vorgängermodell. Die breiten Rücklichter und die vier Auspuffrohre sind charakteristisch für den Spider. Das Dach lässt sich in wenigen Sekunden auf Knopfdruck problemlos öffnen und verschwindet gut gefaltet im Kofferraum. Schon kann man den Sonnenschein genießen und sich die frische Luft um die Nase wehen lassen.
Der Spaßfaktor im Alfa Spider ist groß, denn er macht auch beim Fahren tierisch Freude. Dafür, dass man beim sportlichen Fahren nicht zu sehr im Innenraum herum kullert, sorgen die beiden Leder-Sportsitze. Diese sind elektrisch im Nu einzustellen und bieten super Seitenhalt. Das ganze Interieur ist klassisch sportlich und, wie nicht anders zu erwarten, hochwertig an Verarbeitung und Materialien. Die Instrumente sind selbsterklärend und easy im Handling. Dazu gehört auch das Multifunktionslenkrad. Erwähnenswert in einem Alfa ist auch immer das Soundsystem. Da heißt es dann bei Sonnenschein, Dach auf, Musik aufgedreht und ab geht die Post! Mit einer Breite von 1830 Millimetern gehört der Spider zu den großzügigeren unter den Roadstern. Genauso verhält es sich mit dem Stauraum im Spider. Auf den ersten Blick sieht es aus wie Notsitze, auf den zweiten Blick erkennt man aber, dass es sich um absperrbare Staufächer handelt. Fächer, in denen man etwas verstauen kann und Ablagen, auf denen man was ablegen kann. Das Kofferraumvolumen ist um 106 Liter, auf 253 Liter, gegenüber dem Vorgängermodel angewachsen. So kann man mit ihm auch mal eine etwas längere Reise machen, oder eine kleine Shoppingtour einlegen und dabei dürfen die Tütchen dann auch gerne etwas größer ausfallen.
An was denkt man, wenn man an einen Alfa Spider denkt? Richtig, man denkt an laute Motorengeräusche, geilen Abzug, straffes Fahrwerk und Spritzigkeit. Aber wie passt da der Diesel-Motor rein? Nun ja, um ehrlich zu sein, er tut es nicht. Das Fahrwerk ist straff abgestimmt, und er hält die Spur im Alltagstest, dafür sorgt das auch das ESP. Kurvige Strecken und Straßen machen so richtig Spaß. Auf unebenem Geläuf dagegen spürt man das straffe Fahrwerk. Aber niemand wird mit seinem Alfa Spider durch‘s Gelände prügeln. Die Lenkung ist sehr direkt und das 6-Gang-Schaltbetriebe knackig. Zwar spürt man die Kraft der 170 PS im 4-Zylinder Dieselmotor, nur eben fehlt ihm die Spritzigkeit. Dafür kann der Diesel mit seinem relativ niedrigem Verbrauch punkten. Die gut 8 Liter, die er verbraucht und die hohe Reichweite von 800 km brauchen sich nicht zu verstecken. Von 0 auf 100 km/ sprintet der Diesel in 9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 218 km/h.
Serienmäßig ist der Spider ausgestattet mit vollautomatischem Verdeck, einer Audioanlage mit CD-Player, Aux und USB suchen wir leider vergebens, Endschalldämpfer mit je zwei Rohren links und rechts, Klimaanlage und Leichtmetallräder. Unser Testwagen enthielt zusätzlich die elektrischen Ledersitze plus Sitzheizung, ein Windschott, 17-Zoll-Räder, PDC, Tempomat, Front-, Seiten- und Kopfairbags plus Knieairbag auf der Fahrerseite, zwei feststehende Überrollbügel und ESP – kurz gesagt, das Exclusive-Paket. Die Basisversion des Alfa Spider 2.0 JTDM gibt es für 35.900 Euro, für den Alfa Spider 2.4 JTDM mit 210 PS muss man 38.400 Euro auf den Tisch blättern.
MK

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