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Fahrbericht: Peugeot RCZ 155
Sportlicher Chic mit einem Hauch Sexappeal

Der Peugeot RZC transportiert mit seiner Formensprache etwas von „Le Mans Gefühlen“. Peugeot war da ja mit seinen 908 Boliden recht erfolgreich in der letzten Zeit. Die Harmonie der Formgebung ist recht gelungen und lässt einen reinrassigen Sportwagen vermuten. Verwechslungen mit dem Audi TT sind rein zufällig, - oder doch nicht??. Wie weit der optische Eindruck den Tatsachen entspricht, klären wir in unserem Praxistest.





Stilbildende Elemente sind die doppelte Wölbung im Dach und der Heckscheibe sowie die beiden markanten Aluminiumbögen. Sie stellen das Design-Highlight dar, das dem sportlichen Coupé eine unverwechselbare Note verleiht. Die Karosserielinie hat einen positiven Effekt auf die Aerodynamik.

Der Ausstrahlung des RCZ kann man sich rational nicht entziehen und so gehen wir an die Fakten heran. Ein Sportwagen zeichnet sich durch Kraft, Direktheit und vor allem Heckantrieb aus. Dies alles läuft beim RZC unter dem Begriff Fehlanzeige. Wir haben Frontantrieb und 156 PS, die Lenkung ist eher einer Limousine würdig und so stellen wir den RCZ mal gedanklich in den Begriff GT ein. In dieser Kategorie liegt der RCZ schon deutlicher auf Kurs.
Der Motor dreht willig hoch und eine Beschleunigung von 0 auf 100 Km/h in 8,5 Sekunden macht ihn doch zu einer recht sportlichen Coupé. 215 Km/h Höchstgeschwindigkeit reichen für das Reisen allemal aus. Hierfür ist der kleine Löwe gut gerüstet. Ein eleganter Innenraum sorgt in Verbindung mit den Ledersesseln für ein  Wohlfühl Klima in dem sich auch lange Strecken stressfrei bewältigen lassen. Gut ablesbare Instrumente und die Ergonomie der Bedienung tragen hierzu mit bei .
Etwas zu kurz kommt, bauartbedingt, die Rundumsicht, Parkpiepser Vorne (optional) und Hinten nehmen wenigsten dem Einparken den Schrecken. Der Kofferraum ist erstaunlich geräumig und wird so schnell kein Gepäckstück verweigern. Klappt man die Rückenlehnen der hinteren Sitze um wird er fast gigantisch, zumindest übertrifft er die meisten Limousinen. Als Sitzplatz sollte man die „Hinterbank“ wirklich nur Kindern oder für kurze Strecken anbieten.
Der Komfort im RCZ ist federungsseitig voll akzeptabel, eben mehr GT als Sportwagen. Forsche Kurvenfahrt  akzeptiert das Fahrwerk gerne, übertreibt man, wird das Schieben der Vorderräder nach außen rechtzeitig vom ESP eingefangen. Die Bremse ist ohne Fehl und Tadel, gut dosierbar und griffig.
Wer es sehr eilig hat, muss häufig im Getriebe rühren, was aber mit dem exakt zu schaltenden Sechsganggetriebe keine Belastung darstellt.
Der 156 PS Motor ist ziemlich genügsam und erstaunt auch bei flotter Fahrt mit seinem Verbrauch. Bei uns lag er im Test bei knappen 8 Litern, man kann ihn aber noch deutlich darunter bringen.
Sicherheitstechnisch ist der Peugeot auf dem Stand der Technik, mit dem optionalen Xenon Licht leuchtet der RCZ auch mit Hilfe des Kurvenlichtes die kritischen Bereiche beim Abbiegen aus.
Wer es schneller braucht, dem sei der 200 PS Benziner oder der 163 PS 2.0 Liter Selbstzünder empfohlen.
Zu haben ist der RCZ ab 26.950 Euro.
Darf’s noch etwas mehr sein? Dann klicken sie hier und lesen sie was Peugeot zu seinem Baby zu sagen hat..
Hans Jürgen Eibel

Sport-Coupé mit faszinierendem Design

Peugeot knüpft mit dem RCZ an seine Coupé-Tradition an.
Zu Preisen ab 26 950 Euro ist das neue Sport-Coupé Peugeot RCZ, das bei Magna gebaut wird, in Deutschland zu haben. Mit dem 2+2-Sitzer haben die Franzosen ihre Modellpalette um ein schon vor seinem Marktdebüt mehrfach ausgezeichnetes Fahrzeug erweitert.

Coupés haben eine lange Tradition bei Peugeot. Bereits im Jahr 1898 hat Armand Peugeot den „Typ 21“ entworfenen. Richtiger Erfolg mit solchen Fahrzeugen stellte sich aber erst in den 1930er-Jahren ein. In dieser Zeit präsentierte Peugeot Coupés in drei Baureihen. Ein erfolgreiches Coupé der jüngsten Vergangenheit ist das 406 Sport-Coupé, das im Jahr 2001 auf den Markt kam.

Wie dieses elegante große Coupé fasziniert der neue RCZ. Das sehen auch unabhängige Experten so und haben es in einem der renommiertesten Designwettbewerbe in der Kategorie „Best Of The Best“ mit dem „red dot design award 2010“ ausgezeichnet. Hervorgehoben wurden dabei unter anderem seine „stilbildenden Elemente“ – wie die doppelte Wölbung im Dach und in der Heckscheibe, die markanten Aluminiumbögen des Daches, die bis in die Kotflügel hineinreichende Motorhaube sowie die rubinroten LED-Heckleuchten, die von einer kristallweißen Kralle durchzogen sind.

Das Fahrzeug ist eine Rassekatze, ein echter Hingucker, der Begehrlichkeiten weckt. Schlank von Gestalt, wird es von mächtigen Radhäusern flankiert und duckt sich in Sportwagen-Manier flach auf die Straße. Einen Nachteil hat die chic geformte Karosserie allerdings: Die Sicht nach hinten ist nicht gerade berauschend. Serienmäßig an Bord sind unter anderem Sportsitze, Lederlenkrad, Klimaautomatik, Audioanlage, Zentralverriegelung, eine Parkhilfe sowie die Berganfahrhilfe.

Basismotor des RCZ ist ein 115 kW/156 PS starker 1,6-Liter-Benzin-Direkteinspritzer, der im Durchschnitt mit 6,7 Litern pro 100 Kilometer auskommen kann. Diese Modellversion wird auf Wunsch auch mit einer Sechsstufen-Automatik geliefert. Daneben wird auch ein sehr sparsamer Dieselantrieb mit 120 kW/163 PS angeboten (Verbrauch: 5,3 Liter/100 Kilometer) – damit kostet das Fahrzeug 29 450 Euro. Die Topversion mit einem 147 kW/200 PS starken Turbo-Vierzylinder, der 6,9 Liter auf 100 Kilometern benötigt, ist ebenfalls ab 29 450 Euro zu haben.

In einem Kurztest haben wir den RCZ mit Dieselmotor unter die Lupe genommen. Dessen praktische Werte unterscheiden sich natürlich nicht von denen der Otto-Brüder. Also – das Ein- und Aussteigen ist im Vergleich zu anderen Sportlern recht bequem. Ebenso sitzt es sich in der ersten Reihe – die Sitze mit ihren Ausformungen bieten guten Seitenhalt, zwängen dabei aber – zumindest Normalgewichtler – nicht ein. Kopf- und Beinfreiheit sind üppig. Im Fond dagegen sind wirklich nur Notsitze vorhanden, die eher als Ablage denn zum Mitfahren geeignet sind.
Der Motor gefällt zum einen durch sein kerniges Brummen, das zum Sportcoupé passt, und zum anderen – dank des beachtlichen Drehmoments von 340 Nm über ein breites Drehzahlband – durch agilen Antritt und starken Durchzug bei sparsamem Verbrauch. In 8,7 Sekunden geht es aus dem Stand auf Tempo 100, die Spitze wird bei 220 km/h erreicht – das sind sicher keine sportlichen Spitzenwerte, doch in jedem Falle ordentliche Fahrleistungen. Wer es noch schneller mag, hat ja noch den großen Benziner zur Wahl. Federung und Fahrwerk sind eher straff, aber nicht unkomfortabel abgestimmt. So lassen sich auch schnelle Kurven in gefühlter Sicherheit bewältigen. Knackig zur Sache geht es mit dem Sechsgang-Handschalter. Trotzdem: Leider ist für den Diesel-RCZ keine Automatik zu haben.

Eva-Maria Becker
Technik Benziner:
Technik Diesel
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