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Tom Tom

Fahrbericht: Mini Cooper
Nichts zu machen

Selbst wenn das Auto Mini heißt: Es wächst genauso wie seine Kollegen.








Der neue Mini unter Regie der Bayerischen Motoren Werke AG, hat ja seine Karriere mal als Kleinstwagen gestartet, aber auch an ihm ging der Trend „immer größer, immer stärker“ nicht vorbei. Schon die erste Version unter BMW Regie, die einer Wiederbelebung glich, unterschied sich in der Größe erheblich vom Original. Auch seine Formensprache musste der Mini zugunsten des modernen Geschmacks aufgeben und sich den Designern beugen. Zum Glück konnten aber die Grundzüge des Minikonzepts erhalten werden und so war der neue Mini bald fast so Kult wie der alte. Im Gegensatz zum VW Beetle, der den Charakter des Käfers ja völlig verfehlt hat, blieb sich da der Mini treu.
Go-Cart-Feeling beim Fahren, „die Augensprache“ und die eigenwillige Anordnung der Instrumente und der Bedienung blieben dem Mini treu

Wir nahmen uns den Mini Cooper zur Brust und haben ihn getestet. Die um sechs Zentimeter gewachsene Außenmaße in der Länge fallen nicht wirklich auf, das Auto wirkt immer noch optisch als Mini.
Der neu entwickelte Vierzylinder Benzinmotor mit nun 1,6 Litern Hubraum und variabler Ventilsteuerung wartet mit nun 120 PS auf und beschleunigt den Mini in 9,1 Sekunden auf 100 Km/h, erst bei 203 m/h ist dann Schluss.
Diese Leistung steht aber nicht nur auf dem Papier, sonder ist auch beim Fahren fühlbar. Elastizität und Drehfreude haben zugelegt und der Motor ist sehr gut „fahrbar“.
Die kräftig zupackenden Bremsen verzögern wirklich gut und sorgen auch für manche Verbeugung des Beifahrers. Das Fahrwerk ist eindeutig „Mini“, das wuseln über die Landstraßen die Domäne des BMW Ablegers. Hier zeigt auch die exakte und direkte Lenkung ihre Stärke.
Das Sechsganggetriebe ist perfekt an die Motorleistung angepasst und es macht Spaß in den Gängen zu wühlen, die sich sportlich knackig und exakt einlegen lassen.

Apropos Beifahrer, der mittig angeordnete Tacho sorgt bei manchem für leicht besorgte Blicke, kann man doch auch aus der Position des Copiloten deutlich sehen, wie agil das Gerät ist.

Minifahrer brauchen das

Nun die Bedienung des Autos ist für einen Nichtminifahrer nicht gerade selbsterklärend und einfach. Die am Dachhimmel und in der Mitte des Armaturenbrett-Trägers herumstehenden Schalter sorgen doch für manchen Fehlgriff, oder sucht man den Fensterheber wie gewohnt für einen Griff ins Leere. Aber wie gesagt, nur für die bedauernswerten Nichtminifans.
Warum unsere weiblichen automobilen Mitmenschen den Mini förmlich lieben, entzieht  sich meiner männlichen Auffassungsgabe, oder wie diese Spezies es auszudrücken pflegt, ist es machohafte Ignoranz.

Der Innenraum des, wie es BMW darstellt, Kleinwagen im Premiumsegment ist auch als solcher erkennbar und glänzt durch saubere Verarbeitung und hochwertige Materialien. Zahlreiche Optionsmöglichkeiten sorgen für die Möglichkeit zur individuellen Ausstattung. Ein Fahrzeug für Individualisten, das allerdings preislich auch im Premiumbereich angesiedelt ist.

Für mehr aktive Sicherheit in kritischen Fahrsituationen sorgen das Antiblockiersystem (ABS), die elektronische Bremskraftverteilung (EBD), die Kurvenbremsregelung Cornering Brake Control (CBC), DSC, wie beim MINI Cooper das ESP heißt ist optional erhältlich. Passiv sorgen unter anderem sechs Airbags für optimale Sicherheit im Fall der Fälle. Fünf Sterne beim NCAP Test für den Mini sind da wohl auch ein überzeugendes Argument. 

Als Spediteur ist er ja nicht so ganz geeignet und auch nicht angedacht, bietet aber dennoch  160- 680 Liter Ladevolumen an.


Das Vergnügen einen Mini Cooper zu fahren startet mit 17.800 Euro die hier nachgefragt werden. Auch die zweite Auflage des Minis dürfte der Beliebtheitsskala keine Delle verpassen.
HJE/Auto-Magazin24.de












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