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Kontaktaufnahme: Jaguar XF


Gemischtes Doppel

warum soll man nicht? Den neuen Jaguar XF und das neue Cabrio des XK 3,5 Liter mal an einem Tag hintereinander fahren? Nun, weil es da einen glatten „Verlierer“ gibt, nämlich den XK. Der XK verliert zwar auf sehr hohem Niveau, aber gegen den neuen XF hat er in dieser Motorisierung keine Chance, besonders wenn man vorher den XF V6 Diesel gefahren hat.






Dieser Biturbo Hightech Dieselmotor harmoniert hervorragend mit dem neuen XF. Man kennt ihn ja schon aus dem S-Type und dem XJ, aber mit der neuen Automatik im XF harmoniert er wirklich toll und gibt ein richtig gutes Fahrerlebniss ab.
Harmonie ist überhaupt das Wort mit dem sich der XF recht gut beschreiben lässt. Die neue Designsprache ist zwar gewöhnungsbedürftig aber erschließt sich dann doch als Jaguar, wenn auch erst auf den zweiten Blick. Das Gesicht des Neuen trägt die typischen Jaguar Merkmale, den Kühlergrill, die Doppelscheinwerfer und die Form der Motorhaube, Die seitliche Linie erinnert doch stark an die Lexus Modelle GS, aber was will man machen, eine viertürige Limousine im Coupé Look bedarf nun mal dieser Formgebung, entweder man landet beim CLS von Mercedes oder beim GS von Lexus. Das Auto wirkt aber im Gesamtkonzept stimmig.
Aluminium im Innenraum eines Jag’s?! Shocking würden wohl die meisten eingefleischten Jaguarfans erst mal sagen, bis sie dann im neuen XF Platz nehmen. Ungewohnt, aber durchaus jaguarlike, die Kombination aus Aluminiumflächen und Echtholzapplikationen. Feinstes Leder dazu und man hat eine Atmosphäre in der man sich wohlfühlen kann. Nicht mehr der behäbig distinguierte „Club“ Eindruck der früheren und auch noch aktuellen Modelle, sondern ein frischer, eleganter Stil hat ihn abgelöst der Generationen übergreifend gefallen dürfte. Einige „Hingucker“ hat man auch eingebaut, wie den pulsierenden Starterknopf, der nach leichtem Drück den Drehschalter für die Sechsganggetriebe Automatik aus der Mittelkonsole auftauchen lässt wie einen guten Diener, bereit für die Bedienung. Nebenbei fahren auch noch die im Stilstand geschlossenen Lüftungsdüsen in die Arbeitsposition. Annäherungssensoren oder Schalter die auf Berührung funktionieren finden sich an der Innenbeleuchtung und der Betätigung des Handschuhfaches. Den Wählknopf für die Automatik nach rechts auf D gestellt, oder mit leichten Drück darauf noch weiter nach rechts in Stellung Sport und los kann’s gehen.
Das man den Diesel fährt, erkennt man nur am Drehzahlmesser, geräuschmäßig findet er nicht statt. Das hohe Drehmoment des Diesels lässt den V8 so gar nicht als erste Wahl erscheinen, wenn es um die Performance geht. Natürlich hat dieser V8 Sportwagenwerte parat, aber das Auto animiert doch mehr zum luxuriösen Gleiten, denn zu sportlicher Fahrweise, auch wenn sie dank elektronischer Helferchen durchaus drin ist. Das ESP lässt sogar bei entsprechender Einstellung Drifts zu, ohne dabei die Gefahr des unkontrollierten Abflugs heraufzubeschwören. Ein Erlebniss, dem sonst meist die fahrerische Qualifikation entgegensteht. Wem es im Automatikmodus zu langsam geht mit dem Schalten der kann mithilfe zweier Paddel am Lenkrad selbst die blitzschnelle Gangwahl treffen. Den meisten dürfte aber der Automatikmodus reichen, zumal diese Automatik im Sportmodus adaptiv die Fahrweise des Lenkers versteht und lernt.
Der Gesamteindruck des Autos transportierte die von Jaguar beschriebene Neuausrichtung, Luxus, Sportlichkeit und Qualität, sehr gut.
Das der XF nebenbei noch seine Reisequalitäten mit einem riesigen Kofferraum unterstreicht ist ebenso selbstverständlich wie bequeme Sessel die zum Verweilen einladen.
Ich denke dieses Auto wird den Markt im D und E- Segment aufmischen und mit der Zeit manchen auf andere Marken fixierten Kunden gewinnen und auch dann dauerhaft halten können. Wir freuen uns jetzt schon auf den ausgiebigen Test, der folgen wird.
Wenn Tata, der Indische Industriegigant Jaguar und Land Rover heiratet, wird er eine verdammt gute Mitgift erhalten.
Kurz noch ein Wort zum XK Cabrio 3.5, der nun nach dem Coupé beim Händler steht. Für die Fahrer eines Cabrios dürfte dieser Motor wohl eher die erste Wahl sein, als die Schwergewichte denn er vereint ausreichend Performance mit dem Wunsch nach offenem Dahingleiten perfekt.
Mehr zum XF finden sie hier.
HJE/Automagazin24.de








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