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Fahrbericht Jaguar XJ6 D
Der Zeitsparer

Was den meisten Menschen heute fehlt, ist Zeit. Wer gut verdient, hat wenig Zeit – und die dann noch an der Tankstelle zu verbringen, ist ärgerlich. Der große Jag mit Diesel hilft da gleich doppelt: Er spart Zeit und Geld, weil man mit ihm einfach seltener an die Tankstelle muss.


Voll getankt zeigt der XJ über 800 Kilometer Reichweite am Bordcomputer an. Bei vernünftiger Fahrweise sind die auch zu schaffen. Aber auch den Bleifuß bestraft der Jaguar nicht allzu streng: Wir konnten Verbrauchswerte zwischen 8.9 und 10.4 Litern Diesel – je nach Fahrweise messen.

Der gemeinsam mit PSA entwickelte Sechszylinderdiesel, der zunächst im S-Type debütierte, wurde für den XJD weiter kultiviert, das heißt: noch besser verkapselt und gedämmt, und ist nun nur noch von außen und im Stand bei kaltem Motor als Selbstzünder zu identifizieren. 207 PS gepaart mit 435 Nm Drehmoment sowie eine sanft und präzise schaltende Sechsgangautomatik, sorgen für standesgemäße Fahrleistungen. Den Sprint von 0 auf Tempo 100 erledigt man in 8,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 222 km/h. Allerdings zählt der XJ im Gewichtssektor dank seiner Aluminium-Bauweise und einem Leergewicht von 1727 Kilogramm auch nicht gerade zu den Dickschiffen. Dass der Jaguar mit 5,21 Metern zu den Langen seiner Sorte zählt, merkt man beim Fahren weniger, nur beim Parken wird einem der Platz, den er einnimmt, doch bewusst. Sonst fährt sich der Jaguar, wie es sich für die Katze auch gehört: sportlich.

Was das Platz und Raumangebot betrifft allerdings schon … Die berühmte englische Clubatmosphäre von Jaguar beherrscht im Innenraum das Erscheinungsbild. Im neuen XJ sitzt man jetzt auch hinten sehr bequem und hat genügend Kopffreiheit, die im alten nicht so gegeben war. Die oft mit einer Art Hassliebe und einer gesunden Portion Fatalismus zur Kenntnis genommenen kleinen Macken des Jaguars sind spurlos verschwunden – dank hoher Verarbeitungsgenauigkeit. Auch das Navigationsystem wurde in punkto Schnelligkeit und Suche verbessert.

Der XJ ist eine Limousine zum Repräsentieren, aber auch eine sehr komfortable Reisemöglichkeit. Obwohl mit 20-Zoll-Rädern bestückt war das Federungsverhalten und der Komfort ohne Tadel. Nur ganz brutale kurze Stöße gibt der Jaguar mit einem unwilligen Schütteln ab und zu an die Passagiere weiter. Hier fehlt dann doch die Dämpfung durch die Reifen.

Als XJ6 D classic erhält man den Jaguar ab 62.200 Euro, als Executive ab 63.550 Euro.
Text und Bild: Automagazin24.de

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